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Tachographendaten

Tachographendaten sind ein wichtiger Bestandteil des täglichen Betriebs für Unternehmen, die sich mit Lenk- und Ruhezeiten befassen. Die Tachographendaten enthalten nämlich alle Angaben über Lenk- und Ruhezeiten und dienen dem Gesetzgeber als Nachweis. In diesem Artikel sehen wir uns die Daten des Tachographen und alles, was dazugehört, etwas näher an.

Arten von Tachographendaten

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, wie die Tachographendaten aufgebaut sind. Es gibt nämlich zwei primäre Datenträger:

  • Der Tachograph selbst, der sogenannte „Massenspeicher“.
  • Die Fahrerkarte.

Der Massenspeicher-Tachograph

Der Tachograph selbst speichert alle Tachographendaten im sogenannten Massenspeicher. Der Tachograph ist mit dem Getriebe und dem Fahrzeugcomputer verbunden und zeichnet alle Aktivitäten des Fahrzeugs auf. Der Tachograph erfasst die Lenk- und Ruhezeiten, die Geschwindigkeit und die zurückgelegte Wegstrecke. Zusätzlich zu den automatischen Beobachtungen muss der Fahrer den Tachographen bedienen, indem er angibt, ob gefahren wird (= automatisch), gearbeitet wird (zum Beispiel Be- und Entladen) oder eine Pause oder Rast erfolgt. Die individuellen Daten werden übrigens auch auf der Fahrerkarte gespeichert, aber selbst wenn sich keine Fahrerkarte im Tachographen befindet, erfasst der Tachograph alles im Massenspeicher.

Der Massenspeicher sollte alle 90 Tage ausgelesen werden.

Fahrerkarte

Neben dem Massenspeicher werden die Tachographendaten auch auf der Fahrerkarte gespeichert. Jeder Fahrer muss sich an das Lenk- und Ruhezeitengesetz halten, und seine Lenk- und Ruhezeiten werden auf dieser personenbezogenen Karte festgehalten. Die Fahrerkartendaten umfassen dieselben Informationen wie der Massenspeicher, sind aber dann mit dem Fahrer verknüpft. Die Daten werden nur dann auf die Fahrerkarte geschrieben, wenn sie sich im Tachographen befindet.
Bei Fahrten ohne Karte (was übrigens ein Verstoß ist!) werden diese nicht auf der Fahrerkarte, sondern im Massenspeicher gespeichert. Im Massenspeicher ist also immer alles zu sehen.

Die Fahrerkarte muss alle 28 Tage ausgelesen werden.

Auslesen von Tachographendaten

Wie zuvor beschrieben, müssen die Tachographendaten regelmäßig ausgelesen werden. Für den Massenspeicher muss dies alle 90 Tage und für die Fahrerkarte alle 28 Tage erfolgen. Um die sogenannten .ddd-Dateien lesen zu können, ist eine spezielle Apparatur erforderlich. Erfahren Sie hier mehr über das Auslesen von Tachographendaten.

Remote Tacho Download
Das Auslesen aller Daten sowohl aus dem Massenspeicher als auch aus den Fahrerkarten ist eine zeitraubende Aufgabe. FleetGO bietet ein vollautomatisches System zum zentralen Herunterladen und Archivieren aller Daten. Erfahren Sie hier mehr über Remote Tacho Download.

Analyse der Tachographendaten

Um den Vorschriften zu entsprechen, genügt es nicht, nur die Tachographendaten herunterzuladen und zu archivieren. Der Arbeitgeber ist nämlich auch verpflichtet, zu überprüfen, ob die Fahrer das Lenkzeitgesetz eingehalten haben. Schließlich ist dies der Zweck des Tachographen; ein System, um zu kontrollieren, ob sich an die Gesetze gehalten wird.

Um zu überprüfen, ob die Fahrer die Vorschriften eingehalten haben, müssen die Tachographendaten analysiert werden. Dazu bedarf es einer speziellen Software, die die Tachographendaten „entziffern“ und kontrollieren kann, ob die Daten vollständig sind und ob Verstöße begangen wurden. Wenn dies der Fall ist, muss der Arbeitgeber den Fahrer formell informieren, um so eine Akte anzulegen. Letzteres ist wichtig, wenn das gesamte Archiv unter die Lupe genommen wird. Bei der Vergabe von Bußgeldern wird daher in der Regel das Gesamtbild berücksichtigt und isolierten Vorfällen weniger Aufmerksamkeit geschenkt.

FleetGO-Tachographenanalyse
FleetGO bietet eine einzigartige integrierte Tachographenanalyse. Neben dem vollautomatischen Download werden alle Dateien auch daraufhin analysiert, ob das Archiv vollständig ist und ob Verstöße vorliegen. Erfahren Sie hier mehr über die Tachographenanalyse.

Verwaltung der Tachographendaten

Die Verwaltung der Tachographendaten ist eine zeitaufwändige Aufgabe, insbesondere wenn mehrere Fahrzeuge und Fahrer beteiligt sind. Deshalb ist es wichtig, ein gutes System dafür zu verwenden. Dafür sorgen in der Regel die verschiedenen verfügbaren Download- und Analysetools. Allerdings gibt es große Unterschiede in der Benutzerfreundlichkeit und den Berichtsmöglichkeiten. Häufig wird die Verwaltung von Tachographendaten mit allen damit verbundenen Folgen und Risiken unterschätzt.

Die Speicherung von Tachographendaten

Nach dem Lenk- und Ruhezeitgesetz sind die Tachographendaten mindestens ein Jahr lang aufzubewahren. Werden die Daten jedoch auch für andere Zwecke verwendet, beispielsweise auf der Grundlage von Steuervorschriften, müssen die Tachographendaten über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden. In den Niederlanden sind das mindestens sieben Jahre.

Datenschutz

Neben einer soliden Verwaltung und Archivierung der Tachographendaten ist es auch wichtig, die Daten gut zu schützen. Dies kann sehr einfach geschehen, indem Kopien lokal oder auf dem Betriebsserver gespeichert werden und indem sowohl diese Daten als auch die Daten im eigentlichen Archiv (zum Beispiel das Archiv innerhalb der FleetGO-Webanwendung) regelmäßig gesichert werden. Wenn das Archiv aus irgendeinem Grund nicht vollständig ist, können die Bußgelder enorm hoch sein.

Tachographendaten

Bild: Fahrtenschreiberdaten

Remote Tacho Download

Fahrtenschreiberdaten ferngesteuert und vollautomatisch auslesen.

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Fahrtenschreiberdaten ferngesteuert und vollautomatisch auslesen.

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