Tourenplanung in der Logistik mit Software

Letztes Update: 07.12.2025

Mit einer effizienten Tourenplanung gelingt es, die Kosten im Fuhrpark um 15-25% zu reduzieren und wirtschaftlicher zu arbeiten. Die Grundlage für die moderne Tourenplanung in der Logistik stellt Software dar, die auf wissenschaftlich fundierten Algorithmen basiert. Damit ist es möglich, Touren strategisch, taktisch und operativ zu planen und kontinuierlich zu optimieren.

Inhaltsverzeichnis

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Was genau ist Tourenplanung?

Bei der Tourenplanung in der Logistik handelt es sich um einen komplexen Optimierungsprozess, bei dem Routen mit zahlreichen Stationen unter Berücksichtigung verschiedener Restriktionen sinnvoll organisiert werden. Das Ergebnis ist ein Tourenplan, der dem Fahrer bereitgestellt wird. Dieser muss sich also nicht mehr selbst überlegen, in welcher Reihenfolge er die Stationen anfährt und welche Strecke er wählt – der vorher erstellte Tourenplan legt dies fest.

Die Tourenplanung berücksichtigt dabei die Interessen des Unternehmens (Kostenminimierung, Fahrzeugauslastung, Personalplanung) sowie die Wünsche des Kunden (Lieferzeitfenster, Pünktlichkeit, Servicequalität). Über die Tourenplanung optimieren Unternehmen mit eigenem Fuhrpark die Routen sowie den Einsatz der Ressourcen. Effektiv gelingt die Tourenplanung mithilfe von Software, die speziell für diesen Zweck konzipiert ist.

Wissenschaftliche Grundlagen: TSP und VRP

Das Traveling Salesman Problem (TSP)

Das TSP (Problem des Handlungsreisenden) ist das Grundproblem der Tourenplanung und zählt seit Ende der 1950er Jahre zu den meistuntersuchten diskreten Optimierungsproblemen. Die Aufgabe besteht darin, eine kürzeste Rundreise durch eine gegebene Anzahl von Städten zu finden, wobei jede Stadt genau einmal besucht werden muss.

Das TSP ist NP-vollständig, was bedeutet, dass es sich deterministisch nur mit exponentiell steigendem Rechenaufwand lösen lässt. Trotz dieser Komplexität erlauben moderne Schnittebenen-Verfahren heute die optimale Lösung von Probleminstanzen mit mehreren tausend Knoten. Im Jahr 2006 wurde beispielsweise eine beweisbar kürzeste Tour durch 85.900 Städte berechnet.

Das Vehicle Routing Problem (VRP)

Das VRP (Standardproblem der Tourenplanung) ist eine Verallgemeinerung des TSP und wurde 1959 von George Dantzig und John Ramser erstmalig formuliert. Die Aufgabe besteht darin, eine optimale Routenplanung für eine Flotte von Fahrzeugen zu bestimmen, um Kunden kostengünstig zu beliefern.

Im Gegensatz zum TSP müssen beim VRP zusätzliche Restriktionen berücksichtigt werden:

  • Fahrzeugkapazitäten (Ladevolumen, Gewicht)
  • Mehrere Fahrzeuge mit unterschiedlichen Eigenschaften
  • Lieferzeitfenster der Kunden
  • Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer
  • Depot-Standorte (Ein-Depot oder Mehr-Depot)
  • Straßenverkehrsregeln und Abbiegeverbote

Das VRP befindet sich ebenfalls in der Klasse der NP-schweren Probleme. Im Gegensatz zum TSP gilt das VRP schon mit Hunderten von Kunden als sehr schwieriges Problem, das in der Regel nicht mehr exakt gelöst werden kann.

Wichtige VRP-Varianten

CVRP (Capacitated VRP): Kapazitätsbeschränktes VRP – die Standardversion mit begrenzter Fahrzeugkapazität

VRPTW (VRP with Time Windows): Tourenplanung mit Zeitfenstern – Kunden können nur während gegebener Zeitintervalle beliefert werden (z.B. Öffnungszeiten, vereinbarte Lieferfenster). Zeitfenster können „hart“ (strikte Einhaltung erforderlich) oder „weich“ (Abweichungen mit Strafkosten möglich) sein.

MDVRP (Multi-Depot VRP): Mehrere Depots stehen zur Verfügung, von denen Fahrzeuge starten können

DVRP (Dynamic VRP): Dynamische Tourenplanung – Aufträge werden während der Tourendurchführung bekannt oder ändern sich (z.B. bei Kurierdiensten, Taxiverkehr, Rettungsdiensten)

EVRP (Electric VRP): Tourenplanung für Elektrofahrzeuge unter Berücksichtigung von Reichweite, Ladezeiten und Ladeinfrastruktur

Planungsebenen der Tourenplanung

Die Tourenplanung erfolgt auf drei verschiedenen Ebenen:

Strategische Tourenplanung

Langfristige Planung (Monate bis Jahre) mit folgenden Entscheidungen:

  • Anzahl und Standorte von Depots
  • Fuhrparkgröße und Fahrzeugtypen
  • Grundstruktur des Liefergebiets
  • Zuordnung von Gebieten zu Depots

Taktische Tourenplanung

Mittelfristige Planung (Wochen bis Monate) mit folgenden Aspekten:

  • Tourenstammdaten für wiederkehrende Lieferungen
  • Zuordnung von Fahrzeugen zu Gebieten
  • Personaleinsatzplanung
  • Optimale Verteilung der Transportaufträge auf verfügbare Ressourcen

Ziel: Minimierung der Betriebskosten und Erhöhung der Kundenzufriedenheit

Operative Tourenplanung

Kurzfristige Planung (täglich oder pro Schicht) mit folgenden Faktoren:

  • Tagesaktuelle Aufträge und Abweichungen
  • Verkehrslage und Wetterbedingungen
  • Fahrzeugverfügbarkeit (Ausfälle, Wartungen)
  • Fahrerverfügbarkeit (Krankheit, Urlaub)
  • Unvorhergesehene Ereignisse

Ziel: Effiziente Ressourcennutzung und pünktliche Lieferung

Lösungsverfahren für Tourenplanungsprobleme

Da Tourenplanungsprobleme NP-schwer sind, lassen sie sich deterministisch nur für kleine Instanzen (ca. 10-25 Kunden) in akzeptabler Zeit exakt lösen. Für realistische Problemgrößen kommen zwei Arten von Verfahren zum Einsatz:

Exakte Verfahren

Diese Verfahren garantieren die Optimalität der Lösung, sind jedoch nur für kleine Probleminstanzen praktikabel:

  • Branch-and-Bound: Systematisches Verzweigen der Lösungsmöglichkeiten mit Schrankenberechnung
  • Branch-and-Cut: Kombination von Branch-and-Bound mit zusätzlichen Schnittebenen
  • Dynamische Programmierung: Aufteilung in Teilprobleme nach dem Bellman-Prinzip

Heuristische Verfahren

Liefern keine globalen Optima, aber sehr gute Lösungen nahe am Optimum in kurzer Rechenzeit:

Eröffnungsverfahren (Konstruktion initialer Touren):

  • Savings-Algorithmus (Clarke-Wright): Der bekannteste und am weitesten verbreitete Algorithmus (1964). Berechnet Einsparungen durch Zusammenlegung von Einzeltouren
  • Sweep-Algorithmus: Kunden werden nach Polarwinkeln vom Depot aus sortiert und zu Touren zusammengefasst
  • Nearest-Neighbor: Nächstgelegener Kunde wird jeweils hinzugefügt
  • Giant-Tour: Alle Kunden werden in eine Rundreise eingefügt, die dann in Touren zerlegt wird

Verbesserungsverfahren (Optimierung bestehender Touren):

  • 2-opt, 3-opt, k-opt: Entfernung von k Kanten und Wiedereinfügung in verbesserter Reihenfolge
  • Or-opt: Verschiebung von Kundensequenzen innerhalb oder zwischen Touren
  • Relocate: Verschiebung einzelner Kunden
  • Exchange: Austausch von Kunden zwischen Touren

Metaheuristiken (übergeordnete Strategien):

  • Simulated Annealing: Nachbildung des Abkühlungsprozesses in der Metallurgie
  • Tabu Search: Vermeidung bereits besuchter Lösungen durch Tabu-Liste
  • Genetische Algorithmen: Evolution von Lösungen durch Selektion, Kreuzung und Mutation
  • Ameisenkolonie-Optimierung: Nachbildung des Verhaltens von Ameisen bei der Futtersuche
  • Partikelschwarm-Optimierung: Nachbildung des Schwarmverhaltens

Dijkstra-Algorithmus für kürzeste Wege

Für die Berechnung kürzester Wege zwischen zwei Punkten kommt der Dijkstra-Algorithmus zum Einsatz. Dieser berechnet in Straßennetzwerken die kürzeste Verbindung unter Berücksichtigung von:

  • Straßenlängen und Geschwindigkeitsbegrenzungen
  • Abbiegeverboten und Einbahnstraßen
  • Fahrzeugspezifischen Einschränkungen (Höhe, Gewicht, Breite)
  • Zeitabhängigen Faktoren (Verkehrsdichte, Baustellen)

Künstliche Intelligenz in der modernen Tourenplanung

Einsatzgebiete von KI und Machine Learning

Künstliche Intelligenz revolutioniert seit 2020 die Tourenplanung durch folgende Funktionen:

Echtzeit-Datenanalyse: KI-Tools verarbeiten kontinuierlich Daten wie Verkehrsinformationen, Wetterberichte, historische Fahrzeiten und Verkehrsmuster. Die Systeme lernen aus vergangenen Touren und verbessern ihre Prognosen kontinuierlich.

Predictive Analytics: Vorhersage zukünftiger Bedarfe basierend auf historischen Daten, Saisonalität, Marktentwicklungen und externen Faktoren. Automatische Anpassung von Tourenplänen an prognostizierte Auftragsvolumina.

Intelligente Disposition: KI denkt wie ein erfahrener Disponent – sie optimiert Touren schrittweise und berücksichtigt Kontextinformationen. Ein Stau wird beispielsweise nur dann bei der Streckenführung berücksichtigt, wenn abzusehen ist, dass dieser noch besteht, wenn das Fahrzeug den betreffenden Abschnitt passiert.

Zeitprognosen: KI-Systeme wie das FaST-KI-Projekt der Universität Würzburg erstellen präzise Fahr- und Standzeitprognosen. Die Systeme unterscheiden bei der Zeitplanung, ob es sich um ein Einfamilienhaus oder um ein Hochhaus ohne Aufzug handelt – genauso, wie es ein Disponent mit guter Ortskenntnis machen würde.

Reichweitenoptimierung für E-Fahrzeuge: Machine-Learning-Modelle prognostizieren die Reichweite von Elektrofahrzeugen basierend auf Topographie, Wetter, Fahrverhalten und transportiertem Gewicht. Die Reihenfolge der Stopps wird so optimiert, dass die Reichweite maximal ausgenutzt wird.

Dynamische Anpassung: KI-Systeme reagieren in Echtzeit auf Veränderungen wie Verkehrsbehinderungen, Fahrzeugausfälle oder neue Eilaufträge und passen Tourenpläne automatisiert an.

Einsparpotenziale durch KI-gestützte Tourenplanung

Studien und Praxiserfahrungen zeigen folgende konkrete Einsparungen:

Kilometereinsparungen: 5-15% Reduktion der Gesamtfahrstrecke durch optimierte Routenführung und Vermeidung von Umwegen

Zeiteinsparungen: 10-20% kürzere Tourendauer durch präzise Zeitprognosen und Verkehrsoptimierung. Disponenten sparen bis zu 80% Zeit bei der Planung selbst.

Kosteneinsparungen: 15-25% Reduktion der Gesamtkosten (durchschnittlich 20%) durch:

  • Reduzierter Kraftstoffverbrauch
  • Geringerer Fahrzeugverschleiß
  • Optimierte Personalauslastung
  • Weniger erforderliche Fahrzeuge

CO₂-Reduktion: Eine typische Lkw-Tour im Nahverkehr (200 km, 5t Ladung) erzeugt ca. 73 kg CO₂. Bei konservativen 10 km Einsparung pro Tour und 20 Fahrzeugen mit 200 Liefertagen ergeben sich 16 Tonnen CO₂-Einsparung pro Jahr.

Rechenbeispiel Kosteneinsparung:

  • Ausgangssituation: 20 Lkw-Touren täglich à 200 km
  • Einsparung pro Tour: 10 km = ca. 3,5 Liter Diesel = 5,60 € (bei 1,60 €/Liter)
  • Tägliche Einsparung: 20 × 5,60 € = 112 €
  • Jährliche Einsparung (200 Arbeitstage): 22.400 €

Bei größeren Einsparpotenzialen von 20% steigt die jährliche Kostenersparnis entsprechend deutlich an.

Grenzen von KI in der Tourenplanung

Trotz der Vorteile gibt es auch Herausforderungen:

Sonderfälle: Selten auftretende Sonderfälle (z.B. spezielle Fahrzeugvorschriften in bestimmten Kurorten) kann KI nicht erlernen, da sie zu selten vorkommen. Speist man sie absichtlich häufiger ein, zieht das System falsche Schlussfolgerungen.

Nachvollziehbarkeit: KI-Entscheidungen sind oft nicht transparent. Disponenten möchten aber verstehen, warum eine Tour wie geplant ist. Bei algorithmischer Planung lässt sich dies meist gut herleiten und erklären.

Menschliche Kontrolle: KI ersetzt nicht den Disponenten, sondern unterstützt ihn. Erfahrene Disponenten bewerten automatisch generierte Routenpläne auf Praktikabilität und passen sie bei Bedarf an. Die Kombination aus menschlichem Urteilsvermögen und maschineller Präzision liefert die besten Ergebnisse.

Welche Lösungen gibt es für die Tourenplanung?

Die moderne Tourenplanung läuft ausschließlich in digitaler Form mithilfe von Software ab. Dafür gibt es eine Reihe von verschiedenen Lösungen, die sich in Funktionsumfang und Komplexität stark unterscheiden.

Kostenlose Kartendienste (z.B. Google Maps)

Funktionsumfang: Reine Streckenplanung von A nach B, Berechnung der Fahrtdauer basierend auf Geschwindigkeitsbegrenzungen, Anzeige aktueller Verkehrslage

Vorteile: Kostenlos, einfach zu bedienen, schnell verfügbar

Nachteile:

  • Keine automatische Optimierung von Mehrstopprouten
  • Keine Berücksichtigung von Fahrzeugkapazitäten
  • Keine Berücksichtigung von Lieferzeitfenstern
  • Keine Berücksichtigung von Lenk- und Ruhezeiten
  • Keine Integration mit Fuhrparkverwaltung
  • Maximal 10 Wegpunkte pro Route

Eignung: Einzelunternehmer, sehr kleine Fuhrparks mit wenigen, einfachen Touren

Spezialisierte Tourenplanungssoftware

Professionelle Programme sind speziell für den Einsatz in der Logistik konzipiert und bieten umfangreiche Funktionen:

Strategische Funktionen:

  • Standortplanung für Depots
  • Fuhrparkdimensionierung
  • Langfristige Gebietsplanung
  • Szenario-Analysen

Taktische Funktionen:

  • Tourenstammdaten für wiederkehrende Lieferungen
  • Automatisierte Disposition wiederkehrender Aufträge
  • Personaleinsatzplanung
  • Fahrzeugzuordnung zu Gebieten

Operative Funktionen:

  • Automatische Tourenoptimierung nach verschiedenen Kriterien (Zeit, Strecke, Kosten, CO₂)
  • Definition eigener Regeln und Prioritäten
  • Positionsbestimmung in Echtzeit via GPS/Telematik
  • Integration aktueller Verkehrsdaten
  • Berücksichtigung von Lieferzeitfenstern (hart/weich)
  • Berücksichtigung von Fahrzeugkapazitäten (Gewicht, Volumen, Anzahl)
  • Berücksichtigung von Lenk- und Ruhezeiten nach EU-Verordnungen
  • Berücksichtigung fahrzeugspezifischer Einschränkungen (Höhe, Gewicht, Gefahrgut)
  • Simulation und Vergleich verschiedener Szenarien
  • Dynamische Anpassung bei Änderungen (neue Aufträge, Ausfälle)

Kommunikationsfunktionen:

  • Mobile Apps für Fahrer
  • Digitale Tourenübermittlung aufs Smartphone
  • Statusmeldungen in Echtzeit
  • Kommunikation zwischen Disponent und Fahrer
  • Elektronische Signaturen und Liefernachweise

Analyse- und Reportingfunktionen:

  • KPI-Dashboards (Auslastung, Pünktlichkeit, Kosten)
  • Nachkalkulation von Touren
  • Vergleich Plan vs. Ist
  • Trendanalysen
  • Statistiken und Berichte

Cloud-basierte vs. On-Premise-Lösungen

Cloud-Lösungen (Software as a Service):

  • Keine lokale Installation erforderlich
  • Zugriff über Webbrowser von jedem Gerät
  • Automatische Updates und Wartung durch Anbieter
  • Monatliche/jährliche Miete statt hoher Anschaffungskosten
  • Skalierbar (Anzahl Nutzer, Fahrzeuge)
  • Datenspeicherung in Rechenzentren (idealerweise in Deutschland/EU)

On-Premise-Lösungen:

  • Installation auf eigenen Servern
  • Volle Kontrolle über Daten und Infrastruktur
  • Einmalige Anschaffungskosten plus Wartungsverträge
  • Eigene IT-Administration erforderlich
  • Unabhängig von Internetverbindung

Kompatibilität und Plattformen

Betriebssysteme: Windows, Linux, macOS, browserbasiert (plattformunabhängig)

Mobile Plattformen: Android, iOS (native Apps oder Web-Apps)

Integrationen:

  • ERP-Systeme (SAP, Microsoft Dynamics, etc.)
  • Warehouse Management Systeme (WMS)
  • Telematik-Plattformen
  • Fahrtenschreiber-Auslesesysteme
  • E-Commerce-Plattformen
  • API-Schnittstellen für Eigenentwicklungen

Wie funktioniert eine Tourenplanungssoftware?

Zentrale Disposition

Professionelle Lösungen für die Tourenplanung sind über eine zentrale Anwendung aufgebaut, die der Disponent sowohl für die Erstellung der Tourenpläne als auch für die tägliche Verwaltung in Echtzeit nutzt.

Kernelement: Visualisierte Karte Im Mittelpunkt steht eine grafische, visualisierte Karte ähnlich wie bei Google Maps. Diese zeigt:

  • Aktuelle Positionen der eigenen Fahrzeuge in Echtzeit (via Telematik)
  • Geplante Routen mit farblicher Kennzeichnung
  • Lieferorte mit Status (offen, in Bearbeitung, abgeschlossen)
  • Depots und Standorte
  • Verkehrslage und Störungen
  • Geofences (virtuelle Grenzen für Gebiete)

Fahrzeuginformationen in Echtzeit:

  • Aktuelle Position und Fahrstatus
  • Verbleibende Kapazität (Ladung, Volumen)
  • Verbleibende Lenkzeit des Fahrers
  • Verspätungen oder Vorsprung zum Plan
  • Nächster geplanter Stopp
  • Voraussichtliche Ankunftszeit (ETA)

Automatisierte Benachrichtigungen:

  • Warnung bei drohenden Verspätungen
  • Hinweis auf Staus auf der Route
  • Meldung bei Planabweichungen
  • Kundenbenachrichtigung über Lieferzeitpunkt

Workflow einer typischen Tourenplanung

1. Datenimport

  • Import von Aufträgen aus ERP/WMS
  • Import von Stammdaten (Kunden, Adressen, Zeitfenster)
  • Import von Fahrzeugdaten (Kapazität, Ausstattung, Verfügbarkeit)
  • Import von Fahrerdaten (Qualifikationen, Arbeitszeiten, Lenk-/Ruhezeiten)

2. Konfiguration

  • Auswahl der Optimierungskriterien (Zeit, Strecke, Kosten, CO₂)
  • Definition von Prioritäten und Gewichtungen
  • Festlegung von Constraints (Zeitfenster, Kapazitäten, Pausen)
  • Auswahl der Algorithmen

3. Berechnung

  • Automatische Tourenberechnung durch Algorithmen
  • Berücksichtigung aller Restriktionen
  • Optimierung nach definierten Kriterien
  • Erzeugung alternativer Szenarien

4. Manuelle Anpassung

  • Überprüfung der generierten Touren durch Disponenten
  • Manuelle Korrekturen falls erforderlich
  • Neuberechnung nach Änderungen
  • Simulation von „Was-wäre-wenn“-Szenarien

5. Freigabe und Übermittlung

  • Freigabe der finalen Tourenpläne
  • Automatische Übermittlung an Fahrer-Apps
  • Druck von Tourenblättern (optional)
  • Export zu Navigationssystemen

6. Monitoring und Steuerung

  • Überwachung der Tourendurchführung in Echtzeit
  • Vergleich Plan vs. Ist
  • Reaktion auf Störungen und Änderungen
  • Dynamische Umplanung bei Bedarf

7. Nachkalkulation und Analyse

  • Auswertung der durchgeführten Touren
  • Vergleich der geplanten mit tatsächlichen Kosten/Zeiten
  • Identifikation von Optimierungspotenzialen
  • Reporting für Management

Für wen ist eine Tourenplanungssoftware geeignet?

Tourenplanungssoftware ist grundsätzlich für alle hilfreich, die im Bereich Logistik oder Transport tätig sind – unabhängig von Branche und Unternehmensgröße.

Nach Unternehmensgröße

Einzelunternehmer und Kleinstbetriebe (1-5 Fahrzeuge):

  • Einfache Cloud-Lösungen mit überschaubaren Funktionen
  • Schnelle Amortisation durch Zeiteinsparung
  • Mobile Apps für direkte Nutzung im Fahrzeug
  • Geringe monatliche Kosten ab ca. 30-50 € pro Fahrzeug

Kleine Unternehmen (5-20 Fahrzeuge):

  • Professionelle Tourenoptimierung mit Standardfunktionen
  • Integration mit einfachen ERP-Systemen
  • Kosten ca. 50-150 € pro Fahrzeug/Monat
  • ROI typischerweise nach 6-12 Monaten

Mittelständische Betriebe (20-100 Fahrzeuge):

  • Umfassende Funktionen inkl. strategischer Planung
  • Integration mit WMS und Telematik
  • Dedizierte Disponenten-Arbeitsplätze
  • Kosten verhandelbar, oft Staffelpreise
  • ROI typischerweise nach 3-6 Monaten

Großunternehmen (100+ Fahrzeuge):

  • Enterprise-Lösungen mit allen Funktionen
  • Multi-Depot-Planung
  • Volle Integration in IT-Landschaft
  • Individuelle Anpassungen und Schnittstellen
  • ROI typischerweise nach 2-4 Monaten

Nach Branche und Anwendungsfall

Spedition und Transportlogistik:

  • Komplexe Mehrstopptouren
  • Zeitfenster-Management
  • Lademittel-Verwaltung
  • Retourenmanagement

Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP):

  • Hochdynamische Tourenplanung
  • Minutengenaue Zeitfenster
  • Hohe Stoppzahlen (50-150 pro Tour)
  • Integration mit Sendungsverfolgung

Lebensmittelhandel und Getränkelogistik:

  • Temperaturüberwachung
  • Lieferzeitfenster (oft morgens)
  • Leergutmanagement
  • HACCP-Dokumentation

Technischer Kundendienst und Field Service:

  • Qualifikationsmatching (richtiger Techniker für Auftrag)
  • Ersatzteilmanagement
  • SLA-Überwachung (Service Level Agreements)
  • Zeiterfassung vor Ort

Entsorgung und Recycling:

  • Behälterplanung und -tracking
  • Gewichtserfassung
  • Wiegescheine
  • Wiederkehrende Touren

Baugewerbe und Handwerk:

  • Material- und Werkzeugplanung
  • Baustellen-Verfügbarkeit
  • Mehrtagesplanung
  • Projektbezogene Touren

Gesundheitswesen (Pflegedienste, Apotheken):

  • Patientenbesuche mit festen Zeiten
  • Qualifikationsmatching
  • Datenschutz-konforme Lösungen
  • Dokumentationspflichten

Möbellogistik und Zustellung sperriger Güter:

  • Avisierung von Kunden
  • Zwei-Mann-Handling
  • Fahrzeuge mit Hebebühnen
  • Lange Servicezeiten pro Stopp

Wie wird eine Tourenplanungssoftware integriert?

Integration in die IT-Landschaft

Zentrale Disposition:

  • Arbeitsplätze für Disponenten im Büro
  • Direkter Zugriff auf alle Daten in Echtzeit
  • Planung und Verwaltung über Desktop-Anwendung oder Browser
  • Mehrere Disponenten können gleichzeitig arbeiten

Schnittstellen zu Fahrzeugen und Fahrern:

Variante 1: Mobile Apps

  • Installation auf Fahrer-Smartphones oder Tablets
  • Empfang des Tourenplans
  • Statusmeldungen (angekommen, geladen, abgefahren)
  • Elektronische Unterschriften
  • Fotodokumentation
  • Kommunikation mit Zentrale

Variante 2: Integrierte Bordcomputer

  • Fest installierte Geräte im Fahrzeug
  • Integration mit Fahrzeugelektronik
  • Automatische Datenerfassung
  • Keine Abhängigkeit von privaten Smartphones

Variante 3: Telematik-Integration

  • GPS-Ortung direkt im Fahrzeug
  • Automatische Positionsübermittlung
  • CAN-Bus-Anbindung für Fahrzeugdaten
  • FMS-Schnittstelle bei Lkw
  • Keine Interaktion des Fahrers erforderlich

Schnittstellen zu anderen Systemen:

  • ERP-Systeme: Auftragsimport, Stammdaten, Faktura
  • WMS: Kommissionierung, Verladung, Bestand
  • CRM: Kundendaten, Lieferhistorie
  • Fahrtenschreiber: Lenk-/Ruhezeiten, Arbeitszeiten
  • E-Commerce: Online-Bestellungen, Tracking-Updates
  • Buchhaltung: Kostenzuordnung, Abrechnung

Implementierungsprozess

Phase 1: Analyse und Konzeption (2-4 Wochen)

  • IST-Analyse der aktuellen Prozesse
  • Definition der Anforderungen
  • Auswahl der Software
  • Konzeption der Integration

Phase 2: Konfiguration und Customizing (2-6 Wochen)

  • Installation/Einrichtung der Software
  • Parametrierung nach Anforderungen
  • Entwicklung von Schnittstellen
  • Import von Stammdaten

Phase 3: Schulung (1-2 Wochen)

  • Schulung der Disponenten
  • Schulung der Fahrer
  • Schulung der Administratoren
  • Erstellung von Dokumentationen

Phase 4: Pilotbetrieb (2-4 Wochen)

  • Parallelbetrieb alt/neu
  • Test mit Teilbereich
  • Optimierung der Einstellungen
  • Feintuning

Phase 5: Produktivbetrieb

  • Vollständiger Umstieg
  • Laufende Optimierung
  • Support und Wartung

Kennzahlen und KPIs in der Tourenplanung

Effizienz-Kennzahlen

Fahrzeugauslastung

  • Durchschnittliche Beladung in % der Kapazität (Gewicht/Volumen)
  • Ziel: >80% bei Vollgut, >95% bei Stückgut
  • Leerfahrtenquote (% der km ohne Ladung)

Stoppeffizienz

  • Durchschnittliche Stopps pro Tour
  • Servicezeit pro Stopp
  • Verhältnis Fahrzeit zu Servicezeit
  • Ziel: Maximierung der produktiven Zeit

Kilometerleistung

  • Gesamtkilometer pro Zeiteinheit
  • Kilometer pro gelieferte Sendung
  • Abweichung geplante vs. tatsächliche km

Zeitausnutzung

  • Lenkzeit in % der Arbeitszeit
  • Standzeiten und Wartezeiten
  • Pausenzeiten
  • Pufferzeiten

Qualitäts-Kennzahlen

Pünktlichkeit

  • Einhaltung von Zeitfenstern (%)
  • Durchschnittliche Abweichung von geplanter Ankunftszeit
  • Verspätungsquote
  • Ziel: >95% Zeitfenstereinhaltung

Lieferqualität

  • Erstauslieferungsquote (% ohne Zweitanfahrt)
  • Reklamationsquote
  • Beschädigungsquote
  • Ziel: >98% Erstauslieferung

Kundenzufriedenheit

  • NPS (Net Promoter Score)
  • Bewertungen
  • Beschwerden

Kosten-Kennzahlen

Transportkosten

  • Kosten pro km
  • Kosten pro Sendung
  • Kosten pro Stopp
  • Kosten pro Tour

Kraftstoffverbrauch

  • Liter pro 100 km
  • Liter pro Sendung
  • Kraftstoffkosten pro Monat
  • Entwicklung über Zeit

Personalkosten

  • Fahrkosten pro Stunde
  • Lohnkosten pro Tour
  • Überstundenquote

Nachhaltigkeits-Kennzahlen

CO₂-Emissionen

  • kg CO₂ pro km
  • kg CO₂ pro Sendung
  • Gesamtemissionen pro Monat
  • Reduktion gegenüber Vorjahr

Ressourcenverbrauch

  • Kraftstoffverbrauch absolut
  • Reifenverschleiß
  • Wartungsaufwand

Praktische Beispiele und ROI-Berechnungen

Beispiel 1: Kleiner Getränkelieferservice (5 Fahrzeuge)

Ausgangssituation:

  • 5 Lkw (7,5t) im Einsatz
  • 250 Lieferungen pro Tag
  • Manuelle Tourenplanung: 2 Stunden täglich
  • Durchschnittliche Tourlänge: 80 km
  • Kraftstoffverbrauch: 22 Liter/100km

Nach Einführung der Tourenplanungssoftware:

  • Planungszeit: 20 Minuten (80% Zeiteinsparung)
  • Durchschnittliche Tourlänge: 72 km (10% Reduktion)
  • Kraftstoffverbrauch: 20,5 Liter/100km (Fahrerschulung)

Kosteneinsparung:

  • Zeitersparnis Disponent: 1,75h × 50€/h × 250 Tage = 21.875€/Jahr
  • Kilometereinsparung: 8 km × 5 Fahrzeuge × 250 Tage = 10.000 km/Jahr
  • Kraftstoffeinsparung: 10.000 km × 0,22 L/km × 1,60€/L = 3.520€/Jahr
  • Gesamtersparnis: 25.395€/Jahr

Investition:

  • Software: 75€/Fahrzeug/Monat = 4.500€/Jahr
  • Schulung: 1.500€ einmalig
  • Amortisation: 2,7 Monate

Beispiel 2: Mittelständische Spedition (25 Fahrzeuge)

Ausgangssituation:

  • 25 Lkw im Fernverkehr
  • 3 Disponenten
  • Durchschnittliche Tourlänge: 450 km
  • Auslastung: 72%
  • Leerfahrten: 18%

Nach Einführung der Tourenplanungssoftware:

  • Tourlänge: 420 km (6,7% Reduktion)
  • Auslastung: 84% (durch bessere Bündelung)
  • Leerfahrten: 11%
  • Benötigte Fahrzeuge: 23 statt 25 (durch höhere Effizienz)

Kosteneinsparung:

  • Kilometerersparnis: 30 km × 25 Fahrzeuge × 220 Tage = 165.000 km
  • Kraftstoff: 165.000 × 0,28 L/km × 1,60€ = 73.920€
  • Reduzierung Fuhrpark: 2 Fahrzeuge × 60.000€/Jahr = 120.000€
  • Gesamtersparnis: 193.920€/Jahr

Investition:

  • Software: 2.500€/Monat = 30.000€/Jahr
  • Implementierung: 15.000€ einmalig
  • Schulung: 5.000€
  • Amortisation: 2,8 Monate

Beispiel 3: Technischer Kundendienst (15 Servicetechniker)

Ausgangssituation:

  • 15 Servicetechniker im Außendienst
  • Durchschnittlich 4 Termine pro Tag
  • Durchschnittliche Fahrleistung: 120 km/Tag
  • 30% der Termine mit Verspätung

Nach Einführung der Tourenplanungssoftware:

  • Durchschnittlich 5 Termine pro Tag (+25%)
  • Fahrleistung: 105 km/Tag (12,5% Reduktion)
  • Verspätungen: 5%
  • Besseres Qualifikationsmatching

Nutzen:

  • Zusätzliche Termine: 1 × 15 Techniker × 220 Tage = 3.300 Termine/Jahr
  • Umsatzsteigerung: 3.300 × 150€ = 495.000€
  • Kilometereinsparung: 15 km × 15 Techniker × 220 Tage = 49.500 km
  • Kraftstoffkosten: 49.500 × 0,08 L/km × 1,67€ = 6.613€
  • Geringere Verspätungskosten (Kundenzufriedenheit)

Investition:

  • Software: 1.800€/Monat = 21.600€/Jahr
  • Hardware (Tablets): 6.000€
  • Amortisation: <1 Monat (durch Umsatzsteigerung)

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Compliance

EU-Sozialvorschriften (VO 561/2006)

Tourenplanungssoftware muss die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten berücksichtigen:

Tageslenkzeit: Maximal 9 Stunden (zweimal pro Woche 10 Stunden)

Wöchentliche Lenkzeit: Maximal 56 Stunden (zwei Wochen zusammen maximal 90 Stunden)

Pausen: Nach 4,5 Stunden Lenkzeit mindestens 45 Minuten Pause (oder 15 + 30 Minuten)

Tägliche Ruhezeit: Mindestens 11 Stunden (dreimal pro Woche reduzierbar auf 9 Stunden)

Wöchentliche Ruhezeit: Mindestens 45 Stunden nach spätestens 6 × 24 Stunden

Die Software muss diese Zeiten automatisch in die Tourenplanung einbeziehen und Warnungen ausgeben, wenn Touren nicht gesetzeskonform sind.

Mobilitätspaket (2020)

Zusätzliche Anforderungen seit Juli 2020:

Rückkehrpflicht: Fahrzeuge müssen alle 8 Wochen zum Betriebssitz zurückkehren

Kabotage-Regelungen: Verschärfte Regeln für inländische Transporte im Ausland

Entsendung: Neue Regelungen für grenzüberschreitende Transporte

Wöchentliche Ruhezeit: Nicht mehr in der Kabine erlaubt

Moderne Tourenplanungssoftware berücksichtigt diese Vorgaben automatisch.

Weitere relevante Vorschriften

Straßenverkehrsordnung (StVO):

  • Sonntagsfahrverbot für Lkw >7,5t
  • Ferienfahrverbote
  • Durchfahrtsverbote

Gefahrgutverordnung (ADR/GGVSEB):

  • Besondere Routenführung für Gefahrgut
  • Tunnelbeschränkungen
  • Parkverbote

Ladungssicherung (VDI 2700):

  • Dokumentationspflicht
  • Berücksichtigung bei Beladungsplanung

Zukunftstrends in der Tourenplanung

Autonomes Fahren

Die Entwicklung autonomer Fahrzeuge wird die Tourenplanung revolutionieren:

  • Wegfall von Lenk- und Ruhezeitbeschränkungen
  • 24/7-Betrieb möglich
  • Präzisere Zeitfenster durch konstante Geschwindigkeit
  • Reduzierung des Personalbedarfs
  • Neue Optimierungskriterien

Status 2024/2025: Level 4 Autonomie in ersten Pilotprojekten (z.B. DB Schenker, Einride), breite Einführung ab 2030 erwartet.

Elektrifizierung der Flotten

Die Umstellung auf Elektroantriebe erfordert neue Planungsansätze:

  • Reichweitenmanagement und Ladeplanung
  • Integration von Ladeinfrastruktur
  • Gewichtsabhängige Reichweitenprognosen
  • Lastmanagement an Depots
  • Optimierung auf Energiekosten statt Kraftstoffkosten

Besonderheit: KI-basierte Reichweitenmodelle, die Topographie, Wetter, Ladung und Fahrverhalten berücksichtigen, ermöglichen präzise Planung.

Blockchain und Smart Contracts

Einsatzgebiete in der Tourenplanung:

  • Automatisierte Frachtbörsen
  • Unveränderbare Lieferketten-Dokumentation
  • Automatische Abrechnung bei Lieferung
  • Transparenz für alle Beteiligten

Internet of Things (IoT)

Zunehmende Vernetzung ermöglicht:

  • Echtzeitdaten von Sensoren (Temperatur, Erschütterung, GPS)
  • Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung)
  • Automatische Meldung bei Abweichungen
  • Integration von Wetterdaten

Big Data und Prescriptive Analytics

Weiterentwicklung über Predictive Analytics hinaus:

  • Nicht nur Vorhersage von Entwicklungen
  • Sondern konkrete Handlungsempfehlungen
  • Automatische Anpassung von Strategien
  • Kontinuierliches Lernen und Optimierung

Crowd Logistics

Integration von externen Ressourcen:

  • Nutzung von Privatpersonen für Lieferungen
  • Dynamische Plattform-Lösungen (Uber-Prinzip)
  • Kooperationen zwischen Wettbewerbern
  • Bündelung von Leerfahrten

Unterstützung durch FleetGO

FleetGO bietet professionelle Lösungen für das Flottenmanagement, die ideal mit Tourenplanungssoftware zusammenarbeiten:

GPS-Ortung in Echtzeit: Überwachen Sie die aktuellen Positionen Ihrer Fahrzeuge und gleichen Sie diese mit den geplanten Touren ab.

Telematik-Integration: Erfassen Sie Fahrzeugdaten wie CAN-Bus und FMS-Informationen für präzise Auswertungen und optimierte Tourenplanung.

Fahrstil-Analyse: Identifizieren Sie Optimierungspotenziale beim Fahrverhalten und reduzieren Sie Kraftstoffverbrauch zusätzlich zur Tourenoptimierung.

Fahrtenschreiber-Auslese: Mit Tacho 360 von FleetGO können Sie jederzeit remote den Fahrtenschreiber auslesen und eine Fahrtenschreiberanalyse durchführen, um die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten sicherzustellen.

Die Kombination aus professioneller Tourenplanung und umfassendem Flottenmanagement mit FleetGO ermöglicht maximale Effizienz und Transparenz in Ihrem Fuhrpark.


Quellen

  1. Wirtschaftslexikon (wi-lex.de): Tourenplanung – https://wi-lex.de/index.php/lexikon/technologische-und-methodische-grundlagen/tourenplanung/
  2. Universität Duisburg-Essen: Routen- & Tourenplanung, Heuristische Algorithmen für TSP & VRP – https://www.uni-due.de/imperia/md/content/tul/download/dss2014_it01_vo_routen_und_tourenplanung.pdf
  3. Universität Ilmenau: Modelle und Methoden der Tourenplanung – https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00010027/IBzWI_2006-05.pdf
  4. BAYFOR: Integration der Tourenplanung auf E-Marktplätzen – https://www.bayfor.org/fileadmin/user_upload/forschungsverbuende/forwin/BayFOR-forwin-integratin-der-tourenplanung-auf-emarktplaetzen.pdf
  5. Webfleet (Bridgestone): KI in der Logistik – Tourenplanung mit KI (Dezember 2024) – https://www.webfleet.com/de_de/webfleet/blog/tourenplanung-kuenstliche-intelligenz/
  6. Fraunhofer IML: Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen (September 2025) – https://www.iml.fraunhofer.de/de/abteilungen/b3/verkehrslogistik/maschinelles_lernen.html
  7. DHL Freight Connections: Wie KI die Routen- und Tourenplanung verbessert (September 2025) – https://dhl-freight-connections.com/de/trends/ki-routenplanung/
  8. xpertour: Tourenplanung mit KI und Tourenoptimierung – https://xpertour.de
  9. PASS Consulting: Einsparungsrechner für Tourenplanung – https://www.pass-consulting.com/branchen/logistik/plantour/einsparungsrechner/
  10. Unternehmensnetzwerk Klimaschutz: Optimierung der Tourenplanung (September 2024) – https://www.klima-plattform.de/klimaguide/guideinhalte/artikel/optimierung-der-tourenplanung

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