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Wichtige Neuerungen mit intelligenten Fahrtenschreibern

Die neueste Fahrtenschreiber-Generation „Smart Tacho“ entwickelt sich mehr und mehr zum neuen Standard. Sämtliche neuen LKWs und Busse, deren Erstzulassung nach dem 15. Juni 2019 erfolgt ist, sollten über diese neuen Fahrtenschreiber verfügen. Das bedeutet aber im Gegenzug auch, dass jede Transportfirma diesen neuen Standard ebenfalls umsetzen muss. In diesem Artikel beschreiben wir die wichtigsten Neuerungen, die intelligente Fahrtenschreiber mit sich bringen.

Damit Sie die Dateien der neuen Fahrtenschreiber-Generation herunterladen können, müssen Sie Ihre Download-Programme auf den neuesten Stand bringen. Wenn es bisher noch keine intelligenten Fahrtenschreiber in Ihrer Flotte gibt, brauchen Sie im Moment noch nichts zu unternehmen, sobald Ihre Flotte jedoch erneuert wird, ist es Zeit, zu handeln.

Wenn Sie Remote Tacho Download von FleetGO verwenden, müssen Sie sich keine Gedanken machen, denn alle unsere Systeme sind mit der neuesten Fahrtenschreiber-Generation kompatibel. Hier können Sie mehr über Remote Tacho Download erfahren.

Alle neuen Fahrzeuge verfügen über einen intelligenten Fahrtenschreiber

Alle neuen LKW verfügen über den Smart Tacho (hier können Sie mehr über alle Funktionen erfahren). Das bedeutet, dass sich Ihre Firma mit der neuen Fahrtenschreiber-Generation auseinandersetzen werden muss, sobald Sie Ihre Flotte erneuern. Die neue Fahrtenschreiber-Generation verfügt über eine bessere Infrastruktur, um Betrugsversuchen vorzubeugen und die Kontrollen zu vereinfachen.

Es werden mehr Straßenkontrollen durchgeführt werden

Die neue DSRC-Oberfläche (Dedicated Short Range Communication) erlaubt es den Kontrolleuren, Daten aus (kurzer) Entfernung auszulesen, was hilft, Betrugsversuche leichter aufzudecken. Diese Oberfläche dient nur als Hilfsmittel zu einer Vorauswahl, um zu entscheiden, ob weitere Untersuchungen notwendig sind.

Falls es keine Betrugsanzeichen gibt, werden alle via DSCR aufgezeichneten Daten nach 3 Stunden gelöscht. Allgemeine Verkehrskontrollen können aber weiterhin auch ohne diese Vorauswahl durchgeführt werden.

Dank dieses neuen Werkzeugs zur Vorauswahl können Kontrolleure viel mehr Fahrzeuge auf einmal kontrollieren als mit einer einfachen allgemeinen Kontrolle. Noch wichtiger: Wenn ein LKW für die weitere Untersuchung ausgewählt wird, ist es bereits sehr wahrscheinlich, dass mit den Daten des Fahrtenschreibers etwas nicht stimmt, was bedeutet, dass die Chancen, dass eine Strafe verhängt wird, deutlich erhöht sind.

Smart-Tacho

Innerhalb von 15 Jahren muss jedes EU-Land Kontrollen via DSRC durchführen

Innerhalb der nächsten 15 Jahre vom 15. Juni 2019 an, wird das neue System mit DSRC für alle EU-Länger verpflichtend. Das bedeutet, dass ab dem 15. Juni 2034 alle LKW, die international verkehren, mit dem neuen Smart Tacho ausgestattet sein müssen.

LKW die nur im Inland fahren, können allerdings noch die „alte“ Generation digitaler Fahrtenschreiber verwenden.

Speicherung der GPS-Position alle 3 Stunden

Der intelligente Fahrtenschreiber registriert die GPS-Position von Anfang der Schicht, dem Ende der Schicht und alle 3 Stunden während der Schicht. Die GPS-Position ist eine weitere Sicherheitsvorkehrung, um zu kontrollieren, ob der Streckenverlauf während der Arbeitszeit logisch nachvollziehbar ist.

Die Sicherheit der Geschwindigkeitsdaten (KITAS) wurde verbessert

Um Manipulationen weiter zu erschweren, wurden die Sicherheitsmaßnahmen des KITAS-Sensoren verbessert. Dieser Encoder/Sensor des Getriebes übermittelt die Geschwindigkeitsdaten an den Fahrtenschreiber. Die aktualisierte Version erleichtert es, zu erkennen, ob der Sensor geöffnet wurde. Dies erhöht den Schutz vor Manipulation. Darüber hinaus kann die Verbindung zwischen dem KITAS-Sensor und dem Fahrtenschreiber nur einmal erfolgen. Das bedeutet, der neue KITAS-Sensor kann nur ein einziges Mal mit dem Fahrtenschreiber verbunden werden. Wenn der Fahrtenschreiber ausgetauscht werden muss, muss der KITAS-Sensor ebenfalls ausgetauscht werden. Nur im Falle eines Defektes des KITAS-Sensors kann dieser einzeln ausgetauscht werden.

Fahrer brauchen keine neuen Fahrerkarten

Alle Fahrer, die intelligente Fahrtenschreiber verwenden, müssen ihre Fahrerkarte nicht erneuern. Ihre aktuelle Karte wird, wie gewohnt, mit dem intelligenten Fahrtenschreiber funktionieren. Der einzige Unterschied ist, dass zusätzliche Daten (wie die GPS-Daten) nicht auf den alten Karten gespeichert werden können. Hierfür muss der Fahrer seine Karte auf die neue Generation der Karten aktualisieren, die diese Daten speichern kann. Diese neuen Karten sind allerdings rückwärtskompatibel, sodass sie mit allen Arten digitaler Fahrtenschreiber funktionieren. Alle Fahrerkarten behalten für 5 Jahre ihre Gültigkeit.

Die Firmenkarte ist für 5 anstatt 2 Jahren gültig

Genau wie die Fahrerkarten sind die neuen Firmenkarten 5 Jahre – statt 2 Jahren – gültig.

Die Gesamtkosten von Fahrtenschreibern werden steigen

Dank der verbesserten Sicherheit der Hardware-Infrastruktur haben Werkstätten von Fahrtenschreibern ihre Kalibrierungswerkezuge verbessert und in Weiterbildungen investiert. Dies ist nötig, damit sie für Arbeiten an den neuen Fahrtenschreibern zertifiziert sind. Darüber hinaus erfordert die Infrastruktur von KITAS und dem Fahrtenschreiber einen Austausch des KITAS-Sensoren, wenn der neue Fahrtenschreiber eingebaut wird. Das wird über die Zeit zu höheren Kosten führen.

Verwendung von Daten und Datenschutz

Alle Daten, die vor oder während einer Verkehrskontrolle ermittelt werden, können persönliche Daten enthalten. Daher ist es gut zu wissen, dass diese Daten nur während der eigentlichen Verkehrskontrolle verwendet werden können und 3 Stunden nach der Kontrolle gelöscht werden – außer es liegen eindeutige Anzeichen von Manipulation oder Betrug vor.

Transportunternehmen, die intelligente Fahrtenschreiber verwenden, sind verpflichtet, ihre Fahrer über den Fakt zu informieren, dass diese Verkehrskontrollen remote möglich sind.

ITS gibt den Weg für Implementierungen frei

Dank der neuen ITS-Oberfläche (Intelligent Transport Systems) wird es Firmen ermöglicht, Fahrzeugdaten oder andere Daten mit Systemen von Drittparteien zu teilen. Zum Beispiel mit Download-Systemen, on-board Computern und mobilen Apps. Diese Funktion gibt den Weg für leistungsstarke Implementierungen in der Zukunft frei.

Und was ist mit automatischen Bußgeldern?

Mit der neuen DSRC-Funktion wäre es möglich, Bußgelder einzuführen, die automatisiert ausgestellt werden. Auch wenn das theoretisch umsetzbar ist, hat sich die EU noch dagegen entschieden. Noch…