Corporate Carsharing

Corporate Carsharing bezeichnet eine Praxis, bei der Firmenwagen nicht nur von einer Person, sondern von mehreren Mitarbeitern gefahren und somit geteilt werden. Das auch als Pooling bezeichnete Verfahren ist das gewerbliche Pendant zum privaten Carsharing, das bereits seit vielen Jahren besonders in größeren Städten zum Alltag gehört. In gewerblichen Fuhrparks ist das Teilen von Dienstfahrzeugen dagegen noch nicht so weit verbreitet. Wird ein Firmenwagen von mehreren Mitarbeitern geteilt, muss natürlich eine Abstimmung untereinander erfolgen. Das Fahrzeug kann von jedem Nutzer zu bestimmten Zeiten gebucht werden und steht ihm dann für den gewünschten Zeitraum zur Verfügung. Corporate Carsharing empfiehlt sich vor allem für Unternehmen, in denen die Firmenfahrzeuge nicht dauerhaft im Einsatz sind: So ist es möglich, unnötige Standzeiten der Pkws zu vermeiden und die Nutzung effizienter zu gestalten. Dieses Modell bietet sich natürlich auch bei einem Elektroauto als Firmenwagen an.

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Wie gestaltet sich Corporate Carsharing in der Praxis?

Um einen Firmenwagen im Unternehmen effizient teilen zu können, gibt es mehrere Möglichkeiten. Diese betreffen vor allem die Organisation der Verfügbarkeit der Fahrzeuge. An dieser Stelle kann beispielsweise stationsgebundenes Carsharing genutzt werden, bei dem das Fahrzeug an einem festgelegten Ort verfügbar ist und nur dort abgeholt und wieder abgestellt werden kann. Demgegenüber steht das Free-Floating-Modell, bei dem die Fahrzeuge an unterschiedlichen Standorten oder sogar flexibel innerhalb eines bestimmten Gebiets ausgeliehen werden können. Für welche Variante sich im Einzelfall entschieden wird, hängt von mehreren Faktoren wie zum Beispiel der internen Organisation des Unternehmens selbst ab.

Welche Vorteile bietet Corporate Carsharing im Unternehmen?

Es kann Vorteile haben, anstelle von personenbezogenen Dienstwagen auf Corporate Carsharing der Firmenwagen zu setzen. Die Nutzung der Fahrzeuge gestaltet sich durch das Teilen effizienter und kann dazu führen, dass die Flotte gar nicht vergrößert werden muss. Werden Firmenautos optimal ausgelastet, kann oftmals auf das Beschaffen neuer Fahrzeuge verzichtet werden. Dies hat auch einen positiven Effekt auf das Budget des Unternehmens. Darüber hinaus wirkt sich Corporate Carsharing positiv auf die Nachhaltigkeit der Firma aus. Je weniger Fahrzeuge im Arbeitsalltag genutzt werden, umso weniger Kraftstoff wird verbraucht, was wiederum zu einem verringerten CO2-Ausstoß führt. Die Mobilitätskosten können auf Dauer um bis zu 40 Prozent gesenkt werden – vor allem dann, wenn bei der Neubeschaffung auf Elektrofahrzeuge anstelle klassischer Verbrenner gesetzt wird.

Eine weitere Möglichkeit zum Kraftstoff sparen ist eine effiziente Tourenplanung. Mit der GPS-Ortung von FleetGO können zurückgelegte Strecken nachverfolgt und für das nächste Mal optimiert werden. Flottenmanager übernehmen oftmals die Aufgabe, zum Fahrtenschreiber auslesen, was durch die remote Lösung deutlich weniger Aufwand bedeutet. Dies muss im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen regelmäßig geschehen. Die moderne Lösung Tacho 360™ von FleetGO ermöglicht eine umfassende Fahrtenschreiberanalyse und eine einfache Übertragung in das Fahrtenschreiberarchiv.

Corporate Carsharing ist vor allem bei jüngeren Nutzern beliebt

Vor allem junge Unternehmer und deren Mitarbeiter sind auch bei der Gestaltung und Nutzung eines Fuhrparks an Flexibilität und Nutzungskomfort interessiert. Der Dienstwagen als klassisches Statussymbol verliert so zusehends an Bedeutung: Stattdessen liegt der Fokus auf einer Gleichstellung der Mitarbeiter, auch was die Nutzung von Firmenfahrzeugen angeht. Längst sind es nicht mehr nur Pkws, die in diesem Zusammenhang zum Einsatz kommen. Elektrofahrräder und E-Roller können ebenso zur firmeneigenen Flotte gehören. Je mehr in Pooling und nachhaltige Fortbewegungsmittel investiert wird, desto effektiver lässt sich zudem das Image des Unternehmens verbessern.

Quellen:

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